Stalltechnik Schwein
Ein Frohes Fest
und ein erfolgreiches neues Jahr.
Wünscht Ihnen Ihr Schauer-Team
Was erfahre ich hier ?
Zu den Tehmen:
Bewährte Systeme für die Sauengruppenhaltung
Compident Simultan: Betriebsreportage Kienesberger
Nachrüstlösung: Betriebsreportage Spitzer Gerhard
Compident: Betriebsreportage Mid-West Farmen US
Visual User Interface
Ebermast – Schreckgespenst oder Wirklichkeit?
Serviceaktion für Fütterungs- Lüftungs- und Entmistungstechnik
Bewährte Systeme für die Sauengruppenhaltung
Mit Ende 2012 läuft die Übergangsfrist für die Einzelhaltung von trächtigen Zuchtsauen endgültig ab. Können in diesem Zasammenhang etwaige, sinnvolle betriebliche Weiterentwicklungen und Aufstockungsmaßnahmen nicht durchgeführt werden, so stellt sich dennoch die Frage, ob nicht alternative, kostengünstige Umbaumaßnahmen vorerst den Weiterbestand gewährleisten können. Wir stellen Ihnen mehrere Möglichkeiten vor, wie die Umstellungsmaßnahmen, unter bestmöglicher Einbeziehung der vorhandenen Gebäudesubstanz, einfach und kostengünstig gemacht werden können, ohne sich dabei spätere betriebliche Weiterentwicklungsschritte zu verbauen.
Vorbereitet auf 2013
Betriebsreportage Kienesberger Markus und Margit, Compident Simultan Abruffütterung

- Betrieb Kienesberger
Fam. Kienesberger: Umstellung auf Gruppenhaltung mit Compident Simultan Abruffütterung Die Familie Kienesberger traf vor 4 Jahren die Entscheidung mit Ihrer Schweinezucht vom Nebenerwerb in den Vollerwerb umzusteigen. Dabei wurde im Zuge der Umstellung auf Sauengruppenhaltung der Bestand von 70 auf 140 produktive Sauen ausgeweitet. Der alte Wartestall mit den Kastenständen findet nun als Deckzentrum weitere Verwendung. Der Abferkelbereich musste erweitert werden und ein neuer Wartetstall mit Compident Simultan Abruffütterung wurde zusammen mit dem Neubau einer Maschinenhalle außerhalb des 4-Kanthofes neu gebaut. Für die Sauen im Abferkelbereich und für den neuen Ferkelaufzuchtstall steht Spotmix Multiphasenfütterung als spezifische Futterversorgung aller Tier zur Verfügung. Alles zusammen eine runde Sache, die Fam. Kienesberger auch heute noch nicht bereut. Der Stall wird im 3 Wochenryhthmus betrieben, dadurch ergibt sich eine Gruppengröße von 20 Sauen. 4 Wochen nach Besamung und durchgeführter Trächtigkeitskontrolle kommen die Sauen in den Wartestall an die Compident Simultan Abruffütterung. Hier erfolgt gleichzeitig der Gruppenbildungsprozess, der allerdings aufgrund der Gruppengröße keine besonders auffälligen Rangkämpfe verursacht. Auch Jungsauen kommen dabei erstmals in Kontakt mit der Compident Simultan Abruffütterung. Da das Systems einem Selbsfangkastenstand nachempfunden ist, ist beim Großteil der Sauen keine besondere Anlernhilfe notwendig. Nur jeweils die ersten 3 Tage nach dem Einstallen, wird den Jungsauen mehr Aufmerksamkeit geschenkt und ggf. geholfen, sie erstmals in die Station zu treiben. Sobald die erste Erfahrung mit der Fütterung gemacht wurde, läuft das System mit allen Sauen problemlos. Über den computergesteuerten Dosierer wird 1 Futtermischung für die Wartesauen in der Menge tierindividuell nach Futterkurve gefüttert. Dadurch sind auch alle Sauen in optimaler Kondition vorzufinden. Das Fütterungsmanagement erfolgt mit der Standardsoftware für Compident. Ein besonderer Leckerbissen für die Wartesauen ist die Heuraufe, womit täglich eine kleine Menge frisches Heu für die Beschäftigung angeboten. Ein Planungstipp zum Schluß: Für einen reibungslosen Gülleablauf ist jedoch durch den höheren Rohfasergehalt des Futters eine Güllespülung für den Güllekanal unter den Betonspalten vorzusehen.
Zusammengefaßt kann gesagt werden, dass das Compident Simultan System sich durch die hohe Flexibiliät in der Planung und Raumgestaltung auszeichnet. Der einfache Betrieb und die tierindividuelle rationierte Fütterung, sowie die gleichmäßige Kondition der Sauen ist gewährleistet.
Betriegsreportage Spitzer Gerhard, Umbaulösung mit Nachrüstselbstfangkastenständen
Kostengünstige und funktionelle Nachrüstlösung für Kastenstände ermöglichte die Adaptierung auf Gruppenhaltung mit geringsten Mitteln. Das Ende der Übergangsfrist für die Sauen-Einzelhaltung naht. So dachte auch Spitzer Gerhard der seinen 84-Sauen Schweinezuchtbetrieb noch nicht auf Gruppenhaltung umgestellt hatte. Da für Ihn derzeit eine Betriebsausweitung nicht zur Diskussion stand, wurde der alte Stall mit geringsten Mitteln auf Gruppenhaltung umgebaut. Dazu wurde die „Reservegruppe“ aus dem Wartestall entfernt, die Festflächen herausgestemmt und der gesamte Raum unterkellert und mit Betonspalten ausgelegt. Damit konnten die alten Kastenstandtrennwände nach den erforderlichen Maßnahmen für die Gruppenhaltung neu aufgestallt werden. Eine spezielle Nachrüstwippe, die mit einer individuell angepassten Klemmvorrichtung an der alten Trennwand befestigt wir, ermöglichte eine kostengünstige Umrüstung auf das Selbstfangkastenstandsystem. Die 12-er Sauengruppen werden 4 Wochen nach der Besamung und Trächtigkeitskontrolle in den Wartestall zu je zwei 6-er Gruppen eingestallt. Dabei wird versucht, die jüngeren von den älteren Sauen in den Gruppen zu trennen, um übermäßige Rangkämpfe zu vermeiden. Ganz vermeidbar sind sie allerdings in der Praxis nicht. Eine „Arena“ zur Gruppenneubildung vor dem Besamen wäre sinnvoll, konnte aber mit der bestehenden Bausubstanz nicht realisiert werden. Daher ist Herr Spitzer Gerhard froh, dass die Sauen freiwillig durch die Selbstfangwippe eine Rückzugsmöglichkeit haben. Vor allem beim Fressen ist es für das Kleingruppensystem besonders wichtig, dass Sauen kurzfristig und einfach fixiert werden können.
Betriebsreportage USA
Betriebsreportage – Erfolgreiche Implementierung von Sauen Gruppenhaltung mit Compident Abruffütterung in Mid-West Farmen/US.
Sensenig Farm 
Brubaker Farm
Neben großen integrierten Farmen, die bereits mit Erfolg in den USA auf Sauengruppenhaltung mit Abruffütterung umgestellt haben, gibt es auch eine Reihe Farmen mittlerer Größe, wie die Sensenig und Brubaker Farm. Wir haben Sie besucht. Beide befinden sich im „Midwest“ der USA in Memphis, Missouri und betreiben je eine Sauen Farm mit angeschlossener Mast. Und beide Farmen haben sich für das Compident Abruffütterungs- und Sauen Managementsystem entschieden und arbeiten damit seit Jahren mit großem Erfolg.
Keith Sensenig ist erst 18 Jahre alt und führt bereits seit 2 Jahren eigenständig und eigenverantwortlich seinen Schweineproduktionsbetrieb. Sein Vater Jay kontaktierte ursprünglich vor mehr als 5 Jahren Dr. Tom Parsons von der Vet. Universität Pennsylvania, als die Familie noch dort lebte. Hierbei wurde das Interesse für die Sauen-Gruppenhaltung für trächtige Sauen mit dem Abruffütterungs- und Managementsystem geweckt. Die Familie zog nach Missouri und baute eine komplett neue Schweinefarm auf. 2 Jahre später, vor 3 Jahren zog auch die Familie seines Cousins Celvin Brubaker nach und errichtete ebenfalls eine geschlossene Sauenfarm mit angeschlossener Mast. 
Keith Sensenig mit seinem Bruder und Area Sales Manager Bauer Franz von Schauer Agrotronic freuen sich über die erfolgreiche Implementierung von Compident Abruffütterung auf seiner Farm im Midwest der USA
Deutlich verbesserte Lebensleistung der Sauen mit Compident Abruffütterung von Schauer.
Die beiden Sauenställe von K. Sensenig und C. Brubaker sind identisch im Design und wurden mit Jungsauen der Hermitage Genetik gestartet. Die Jungsauen für die Remontierung werden jetzt aus dem eigenen Betrieb produziert, dadurch werden aktuell die Abferkelperioden so lange gehalten, wie es die Gesundheit der Sauen und das Leistungsniveau zulässt. Keith Sensenig berichtet, dass die Sauen zwischen 6 und 10 Abferkelperioden im Einsatz sind, ehe sie remontiert werden. Diese Rate soll zukünftig etwas reduziert werden, um das volle betriebliche Leistungspotential auszuschöpfen. Derzeit werden an beiden Betrieben 25 Ferkel pro Sau und Jahr abgesetzt. Jedenfalls, beweisen die beiden Betrieb eindrucksvoll und unterstreichen die allgemeine Erfahrungen, dass mit Schauer Compident Abruffütterungssystem, die Lebensleistung der Sauen deutlich verbessert werden kann.
Keith Sensenig über Compident Abruffütterung: „Die benutzerfreundliche Software und betriebssichere Futterstationen gefällt mir am besten!“
Das Herzstück der Schweineproduktionsanlage ist das Compident Abruffütterungs- und Managementsystem von Schauer. Es ist am Betrieb Sensenig bereits seit 5 Jahren im Einsatz. Als wir Kevin Sensenig über seine Erfahrung darüber befragt haben, sagte er pointiert; „Ich mag es“. Im Detail ist er besonders von der benutzerfreundlichen und ausgereiften Compident TOPO Software begeistert, die ein umfassendes Sauen Fütterungsmanagement ermöglicht und den Betrieb unterstützt, einen perfekten Überblick über den Zustand der Sauenherde zu bekommen. Weiters ist er auch sehr mit der Zuverlässigkeit und Robustheit der Abruffütterungsstationen im täglichen Betrieb zufrieden.
Im Wochenrhythmus werden ca. 35 Jungsauen remontiert und in Herde integriert. 3 bis 5 Tage nach der Besamung kommen die Sauen bereits wieder in den Wartestall. Dieser ist in insgesamt 3 dynamischen Sauengruppen gegliedert. Zwei kleinere dynamische Gruppen mit je 2 Compident Abruffütterungsstationen stehen für Jungsauen und kleiner Sauen zur Verfügung. Der Rest der älteren Sauen gibt es eine größere Gruppenbucht mit 6 Abruffütterungsstationen. Mit jeder Compidentstation werden 65 bis 70 Sauen gefüttert und diese sind jeweils mit Selektionsschleusen direkt an der Futterstation ausgestattet, um die Sauen zum Abferkeln, für individuelle Managementaufgaben oder Behandlungen in den Gang zu selektieren. Ein cleveres Detail von Keith Sensenig ist, mit Hilfe eines Kontrollebers im Gang, die Umrauscher zu identifizieren und gleich an Ort und Stelle erneut zu besamen. Die Umrauscherquote von 10 % (am Betriebe Brubaker sogar nur 7%) gibt ihnen Recht und das mit minimalem Zeit- und Managementaufwand.
Ein integriertes Trainingskonzept für Jungsauen ist der Schlüssel zum Erfolg.
Einer der wichtigsten Punkte in der Planung und Umsetzung einer erfolgreichen Gruppenhaltung mit einem Abruffüttterungssystem ist ein schlüssiges und integriertes Trainingskonzept zum Anlernen der Jungsauen. Der erste Schritt dazu ist der Einsatz einer sog. Compident Trainee Station,. einer einfachen Futterstation mit mechanischer Eingangstür und einem Breifutterautomaten, ganz ohne Elektronik. Damit lernen die Jungsauen spielerisch, zum Fressen in eine Futterstation zu gehen. Nach der ersten erfolgreichen Brunstkontrolle der Jungsauen werden diese in eine Compident Trainingsstation gebracht, die 2 bis 3 Tage lang die Jungsauen nach dem erfolgreichen Fressen auf die andere Seite selektiert. Damit bleiben nur jene Sauen in der ursprünglichen Bucht, die das System nicht allein gelernt haben und personelle Unterstützung beim Anlernen brauchen. Erfahrungsgemäß beträgt dieser Anteil lediglich ca. 10% der gesamten Jungsauenherde. Nach dem ersten erfolgreichen Training, bleiben die Sauen weitere 2 bis 3 Wochen in der Tainingsbucht, bis sie gruppenweise zu 35 Jungsauen besamt werden und zur Remontierung in den Produktionszyklus eingegliedert werden. Zusammengefasst ist festzuhalten, dass die beiden Betriebe Sensenig und Brubaker ein erfolgreiches Anlernkonzept für Jungsauen mit minimalem Managementaufwand integriert haben.
Das Stalldesingn ist einfach und übersichtlich. Pro Sau ist ein Platzbedarf von 1,8 m2 vorgesehen. Obwohl diese Fläche nicht den vorgesehen Mindeststandards der EU entspricht, herrscht eine eindrucksvolle Ruhe im Stall. Die Erfahrung zeigt, dass besonders bei Großgruppen von Sauen, hierarchische bedingte Rangkämpfe deutlich reduziert sind und kaum mehr vorhanden sind. Der gesamte Boden ist mit Betonspalten ausgelegt. Im Liegebereich werden alle 6 bis 7 m durch 2 m tiefe Buchtenabtrennungen individuelle Rückzugsbereiche für soziale Untergruppen von Sauen geschaffen. Ein Gang in der Mitte ist zugleich auch Selektionsfläche für die Sauen. Die Futterstationen sind dezentral im Stall zum Gang angeordnet. Dadurch wird eine Anhäufung von mehreren Sauen zum Fressen und insgesamt damit ein ruhigerer Tagesablauf gewährleistet.
Gesundheitsmonitoring erfolgt durch täglichen Rundgang durch die Sauenherde.
Das Sauenmanagement und Gesundheitsmonitoring erfolgt durch einen täglichen Rundgang durch den Sauenstall. „Wichtig dabei ist, dass man direkt durch die Sauenherde geht, um etwaige kranke Tiere einfacher zu identifizieren“, so Sensenig. Mit Hilfe des Pig Manager Mobil, einem Hand Held Computer können Sauen unmittelbar in der Gruppe identifiziert werden. Bei mageren Sauen kann die Futtermenge erhöht werden, sowie ggf. auch Sauen zum automatischen Selektieren an den Futterstationen markiert werden. Damit ist eine etwaige Nachkontrolle aufgrund einer medizinischen Behandlung sehr einfach möglich. Weiters bietet der Compident TOPO Fütterungscomputer genaue Aufzeichnung über den Futterkonsum tagesaktuell und der letzten Tage. Sauen, die nicht zum Fressen kommen, werden in einer Alarmliste angezeigt.
Auf der Farm von Calvin Brubaker ist eine weitere Besonderheit für die USA im Bereich der Ausstattung des Abferkelstalls. Hier wurden die besonders tierfreundlichen MIK Kunststoffroste eingesetzt. „Die Ferkel sind gesünder und wachsen schneller“, freut sich Calvin Brubaker.
Schauer Vertriebs- und Servicepartner GSI/AP gewährleistet sichere Ersatzteilversorgung und Service der Anlagen in den USA
AP (Automated Production Systems) ist exklusiver Vertriebspartner für Verkauf und Service von Schauer Compident Abruffütterungssystemen in den USA. Mit dem umspannenden Servicenetz ist lokaler Service bestens gewährleistet. Darüber hinaus unterstützt der Compident TOPO Fütterungscomputer den Online-Service für AP in den USA oder ggf. auch für Schauer in Österreich.
Alles zusammen haben die Sensenigs und Brubakers professionell das Sauen Gruppenhaltungssystem mit Schauer Compident Abruffütterungssystem eingeführt und arbeiten mit großer Kundenzufriedenheit im täglichen Betrieb für eine erfolgreiche Schweineproduktion in den Midwest der USA.

Mit der benutzerfreundlichen Topo Fütterungssoftware haben Sensenig und Brubaker das Sauenmanagement fest im Griff.
Gruppenhaltung von Sauen - Brubaker Farm
Mit Compident Trainee lernen Jungsauen spielerischen den Umgang mit Abruffütterung.
Visual User Interface
Schauer Agrotronic: erfolgreich Netzwerkdesign-Projekt „Visual User Interface (VUI)“ für Fütterungssoftware abgeschlossen. www.schauer-agrotronic.com . << Schauer Agrotronic GmbH beschäftigt weltweit ca. 350 Mitarbeiter und ist seit mehr als 60 Jahren führender Anbieter von Stallsystemen in insgesamt mehr als 40 Ländern weltweit. Im Herzen des Unternehmens arbeiten über 40 Ingenieure und Spezialisten an der Entwicklung und Fertigung der Elektroniksysteme, die für die hoch entwickelte Fütterungstechnik eingesetzt werden. Schauer Agrotronic, der Hersteller für innovative Systemlösungen für Rinder-, Schweine- und Pferdestallbetriebe aus Prambachkirchen hat in Folge das 2. von Clusterland Oberösterreich geförderte Netzwerkdesign-Projekt abgeschlossen. Die Aufgabe bestand darin, die neue, hochfunktionelle TOPO Fütterungssoftware noch besser den ästhetischen und modernen Anforderungen einer intuitiv zu bedienenden 3D- Grafikoberfläche anzupassen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Schauer Visual User Interface (VUI) – Systemsoftware für Fütterungssysteme. Eine moderne Fütterung kommt ohne professionelle Computersysteme nicht mehr aus. Die Funktionalität dieser Systeme muss dabei so zuverlässig und praxistauglich wie möglich sein. Die neue Programmoberfläche, die durch eine noch einfachere Bedienung begeistert, bietet Komfort und Design in einer neuen Dimension! In Verbindung mit den Schauer Fütterungscomputern ermöglicht dies einen zuverlässigen und kontinuierlichen Betrieb unter härtesten Bedingungen – 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr. Mit dem neuen VUI beweist Schauer einmal mehr seinen Anspruch auf Technologieführerschaft in der Tierhaltung –für gesunde Tiere in erfolgreichen Betrieben.
Ebermast – Schreckgespenst oder Wirklichkeit?
Auswirkungen auf das Fütterungsmanagement Die Kastration von Ferkeln ohne entsprechende Betäubung bzw. Schmerzbehandlung ist nicht mehr erlaubt. Europaweit werden aber neben den schmerzarmen Kastrationen auch andere Alternativen, wie die Ebermast diskutiert und teilweise schon in der Praxis umgesetzt. Wir sind keine Befürworter der Ebermast, sollen uns aber mit den Auswirkungen auf ein angepasstes Fütterungsmanagement auseinandersetzen, falls die Ebermast doch mehr als ein Diskussionsthema werden sollte. Aus praktischen Auswertungen von Tönnies (Quelle: Freilandtagung 2011), eines großen Schlachtbetriebes in Deutschland haben Masteber eine um 1,5% bis 2% geringere Ausschlachtung, setzen 10-15% mehr Protein und 22-28% weniger Fett an (> höherer MFA). Der erhöhte Fleischansatz fordert eine eigene Rezeptur für das Mastfutter mit 15 bis 25% höherer Eiweißausstattung. 150 g Rohprotein ab 90 kg Lebendgewicht sollten die absolute Untergrenze sein (Quelle: Haus Düsse 2011). Zudem sollten Jungeber ad libitum gefüttert werden, da der Futterverzehr geringer ist, als bei den kastrierten Mastschweinen. Das betriebliche Fütterungsmanagement hat sich folgerichtig an der Vielfältigkeit der Mastgruppen im Schweinemastbetrieb zu orientieren. Die Fragen dazu sind: Werden neben den Jungmastebern auch weibliche Tiere gemästet? Wieviel Rezepturen sollen für die gesamte Mastperiode vorgesehen werden? Der Vorteil einer mehrphasigen Fütterung (4 Phasen) gegenüber einem Einheitsfutter beträgt aktuell bis zu € 3,30 pro Mastschwein. Die Kosteneinsparungen einer 3-phasigen Fütterung gegenüber einer 2-phasigen Fütterung betragen immer noch ca. 50 Cent / Mastschwein (Quelle: Haus Düsse 2011). Da kommen am Ende schnell mal 6 bis 8 Rezepturen und in Verbindung mit der Sensorfütterung 10 bis 15 Futterzeiten zusammen, die mit herkömmlicher Fütterungstechnik kaum zu bewältigen sind. Spotmix Multiphasenfütterung spielt die Trümpfe voll aus und ermöglicht ein optimales Fütterungsmanagement ohne Einschränkungen Mit Spomix Multiphasenfütterung kann jede Gruppe zu jeder Zeit mit der richtigen Menge und Rezeptur versorgt werden, da der Chargenmischer computergesteuert jede Rezeptur frisch anmischt und mit Druckluft zur Futterstelle fördert, wo die Futtermischung mit Wasser vermischt wird. Nach der Fütterung werden systematisch die Abläufe mit einem Luft-Wasser-Nebel gereinigt und die Anlage steht bereit für die Zubereitung der nächsten Rezepturen und Futtermengen. Diese hohe Flexibilität der Anlage ermöglicht die Umsetzung jeder beliebigen Fütterungsstrategie und hilft dadurch dem Mäster, das genetische Leistungspotential der Mastschweine bestmöglich auszuschöpfen. Mit oder ohne Ebermast ist der Einsatz von Spotmix Multiphasenfütterung ein Gewinn!
Serviceaktionen für Schauer Fütterungs- Lüftungs- und Entmistungsanlagen
„wer gut schmiert – fährt gut“
Der Service für automatische Fütterungs- und Entmistungsanlagen ist leider bei vielen Betrieben immer nur noch die „Feuerwehr“, die schnell kommen muss, wenn ein Problem auftritt, um einen schlimmeren Schaden zu verhindern. Und leider allzu oft kommt es vor, dass diese Anlagen nur mangelhaft oder gar nicht gewartet werden, und deshalb erst „Notfälle“ obiger Art entstehen, die in vielen Fällen vermeidbar gewesen wären. Kaum einer, der ein Auto besitzt, käme auf die Idee so lange zu fahren, bis sich die Schrauben von der Karosserie lösen, ohne regelmäßige Wartungsarbeiten durchführen zu lassen. Auch der Service bei Fütterungs- und Entmistungsanlagen hilft Verschleißreparaturen kostengünstiger zu planen und am Ende auch die Nutzungsdauer und Zuverlässigkeit der Anlagen zu verlängern. Serviceaktion für Anlagenservice vom 1.12.11 bis 31.03.12 (groß mit Sparschwein und grafisch gestaltet präsentieren.)
Nutzen von regelmäßigen Servicearbeiten und – Anlagenoptimierung bei Fütterungsanlagen:
- Erhöhte Betriebssicherheit und Zuverlässigkeit der Anlagen im tätlichen Betrieb
- Niedrigere Servicekosten durch planbare und kostengünstigere Servicearbeiten (Aktion)
- Anlagenoptimierung der Laufzeiten und Reduktion der täglichen Fütterungszeiten
- Energieeinsparungen durch betriebsspezifische, optimierte Anlagenparameter
- Anwenderschulung mit Erfahrungsaustausch verbessert die Umsetzung der Einsatzmöglichkeiten, Bedienungssicherheit und damit die Fütterungseffizienz.
Serviceverträge und Anlagenoptimierungn für Fütterungs- und Lüftungsanlagen: Leistungsspektrum der Dienstleistungen von SCHAUER Agrotronic GmbH
• Die An- und Abreise einer Fachperson, Inklusive aller anfallenden Reisekosten
• Erforderliche Arbeitszeit für die routinemäßige Inspektion der Fütterungsanlage(n), dies sind im Konkreten folgende Leistungen:
o Kontrolle aller Funktionsabläufe (Fütterungsablauf)
o Kontrolle aller von der Firma Schauer gelieferten technischen Komponenten auf Funktion und Verschleiß
o Kontrolle und Optimierung der Programmeinstellungen
o Kontrolle und Optimierung der Lüftungsanlage:
Überprüfung (und Verbesserung) aller eingestellten Parameter Synchronisierung aller lüftungsrelevanten Abluft- und Zuluftklappen Synchronisierung der Kühl- bzw. Heizgeräte mit Abluft- und Zuluftführung Überprüfung der Ventilatorleistung Simulation von min. Lüftungsbetrieb bis max. Lüftungsbetrieb Hinweis zur Reinigung aller luftführenden Kanäle und Geräte Hinweis zur Erneuerung, bzw. Reparatur von div. Geräten Überprüfung der Alarmierung
• Software- und Anlagenschulung Es wird der ordnungsgemäße Umgang mit der von der Firma Schauer gelieferten Anlage und der mitgelieferten Software instruiert. Sollten sich Fragen, welche sich aus dem laufenden Betrieb der Anlage ergaben, auftreten, so wird der Anlagenbetreiber gebeten, diese bereits bis spätestens eine Woche vor dem Besuch des Servicemitarbeiters, der Firma Schauer zukommen zu lassen. Dies gibt uns die Chance, bei etwaigen Komplikationen, dem Anlagenbetreiber eine bestmögliche Antwort zu retournieren. Um die angefallenen Fragen beantworten und den ordnungsgemäßen Umgang mit der Anlage schulen zu können, ist die Anwesenheit des Farmleiters unumgänglich.
• Onlinewartung Auf Anfrage der Farmleitung wird sich ein Techniker der Firma Schauer in die Steuerung der von der Firma Schauer gelieferten Anlage einloggen. Es können somit Einstellungen von der Firma Schauer geändert und soweit möglich Probleme behoben werden. Weiters kann, wenn notwendig, das Programm auf dem Steuerungsrechner gewechselt werden.
Es sind folgende Leistungen enthalten:
o Verbinden mit dem Steuerungsrechner der Anlage
o Notwendige Technikerstunden
o Onlinetarife Folgendes muss vorhanden und eingerichtet sein:
o ein PC des Kunden o Internetverbindung des Kunden- PCs
o Das Programm „Teamviewer“ muß auf dem Kunden- PC installiert sein
o Kopplung zwischen Kunden- PC und zu wartenden Steuerungsrechner
o Die Onlinezugangsdaten zum Kunden- PC müssen der Firma Schauer bekannt sein.
o Der Onlinezugang muß für die Firma Schauer freigegeben sein (Firewall, Router,….)
Kontrolle der vor Ort vorhandenen Ersatzteilpakete Es werden die vorhandenen Ersatzteilpakete auf Vollständigkeit und Qualität geprüft. Sollte das Ersatzteilpaket unvollständig sein, so wird von der Firma Schauer ein Angebot, welches die fehlenden Teile umfasst, erstellt. Es ist beim Abschluß des Servicevertrages der gewünschte Monat, wann der Farmbesuch einer Fachperson zu erfolgen hat, anzugeben, damit dieser auch fristgerecht eingeplant werden kann. Nicht im Leistungsumfang des Servicevertrags enthalten sind: Material, welches für Reparaturen oder Wartung benötigt wird Arbeitszeit welche für Reparaturen oder Wartung benötigt wird Fragen Sie bei Ihrem zuständigen Fachberater nach Ihrem individuellen Angebot für die gewünschten Servicemodule. Für den Zeitraum vom 1.12. 2011 bis 31.03. 2012 bieten wir Ihnen einen Nachlass von 20% auf die Arbeitszeit inkl. Anreise des Servicetechnikers.


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